Tipps für ein motiviertes Arbeiten

Juni 6, 2012

Viele kennen das: Man sitzt in seinem Büro, hat eine dringenden Arbeit zu erledigen, kann sich aber nicht so recht aufraffen, so wie ich gerade. Deshalb kommen hier meine besten Tipps zur Selbstmotivation.

1) Material vorbereiten. Für meine Aufgabe habe ich eine Menge Infomationsmaterial zugeschickt bekommen. Das drucke ich mit erstmal aus. Dann werden die Ausdruck sorgfältig geklammert. Dabei kann man wunderbar den Klammerstand im Tacker überpüfen und nachfüllen. Die Klammern gibt es natürlich in der Assistenz.

2) Unütze Dinge vorher erledigen. Bevor ich also mit dem Arbeiten beginne, gehe ich noch schnell zu Lottoladen und dann zum Kiosk, Rauchwerk kaufen, damit der kreativen Zigarettenpause nichts im Wege steht.

3) Kohlenhydrat-Speicher auffüllen. Das Gehirn verbraucht sehr viel Energie. Damit es auch gut arbeiten kann, gehe ich ersmal in die Kantine, Speckknödel mit Sauerkraut, denn eine leerer Bauch schreibt nicht gern.

4) Kaffee kochen. Ein Tasse heißer Kaffee ist Dein Freund in allen Lebenslagen. Da aber noch das Kaffeepad von vorgestern (oder war es letzte Woche) in der Senseo-Maschine hängt, muss diese erst gründlich gereingt werden. Wassertank auffüllen, Pad beim Kollegen schnorren und schon verbreitet sich der anregenden Duft von Kaffee im Büro. Eigentlich kann es jetzt losgehen.

5) Die Tipps weitergeben. Bevor ich mich jetzt in die Arbeit stürze, fasse ich meine Tipps noch schnell zusammen und stell sie in meinen Blog. Jetzt sind die Gedanken noch frisch und außerdem ist es eine ausgezeichnete Gelegenheit sich warm zu schreiben.

6) Die Arbeit ist kein Frosch, sie hüpft nicht davon. Mittlerweile ist der Stundenzeiger schon im späten Nachmittag angekommen, jetzt lohnt es kaum noch, mit der eigentlichen Arbeit anzufangen. Morgen ist auch noch ein Tag und am Vormittag ist die Konzentration am besten. Wofür ich heute bestimmt noch Stunden brauche, schaffe ich morgen locker in 20 Minuten. Außerdem ist es Zeit für eine zweite Tasse Kaffee, oder ist es schon die achte?

Liebe Spammer,

Oktober 17, 2011

heute habe ich von Euch eine GEWINNBENACHRITIGUNG bekommen. Dabei möchte ich keine GEWINNBENACHRITIGUNG von Euch bekommen. Bitte hört sofort auf mir GEWINNBENACHRITIGUNGEN zu schicken. Außer, dass sich GEWINNBENACHRITIGUNG anhört, als würde jemand nuscheln, verstopfen Eure nervigen Mails mit vollkommen verblödeten Inhalten meine Mailbox. Ihr könnt 1000x schreiben dass meine „glucksnummer“ FUNF UND ZWANZIG MILLIONEN, ZWEI HUNDERT SIEBEN UND FUNFZIG TAUSEND,SECHS HUNDERT UND NEUNZIG EURO gewonnen hat, ich will einfach keine GEWINNBENACHRITIGUNG von Euch bekommen.

Euer lieber Parkverbot

Olles Papier

September 9, 2011

Mein Papa beschriftet gerne Sache. Manchmal ist das gar nicht schlecht. Hier zum Beispiel sein Papiervorrat. Aber manchmal treibt er es dann doch zu oll, äh doll 🙂

(Man muss schon genau hinsehen, um den Witz zu kapieren)

Was für ein Tag

September 6, 2011

Der erste Tag nach Urlaub ist immer schlimm. Das Postfach ist brechend voll, obwohl man nur drei Tage weg war. Und diesmal waren wieder echt schlechte Nachrichten für mich da. Als erstes fiel mir die Nachricht „Ihre Visa & Mastercard wurde ausgesetzt“. Klar, dachte ich, es ist wieder Urlaubszeit, da werden balkonweise Haustiere an Autobahnparkplätzen ausgesetzt, warum nicht auch Kreditkarten? Nach einem Schluck Kaffee begriff ich, dass meine Karten nicht ausgesetzt, sondern gesperrt wurden! Ich reagierte prompt und klickte schnell auf den Link ohne die Mail zu lesen. Das war mir zu anstrengend, denn das miese Deutsch des Sachbearbeiters ging mir ordentlich auf den Senkel. Nach dem Klick passierte nicht viel außer das mein Rechner auf einmal tierisch langsam war. Was für ein Kundenservice!!!
Also auf zum nächsten Problem: „Ihr PayPal-Konto wurde begrenzt!“. Das die da bei PayPal technische Probleme hatten, wurde mir sofort bewusst, als ich den angegebenen Link auf die Homepage folgte, die heute nämlich ganz anders aussah als sonst. Aber die Felder für Kennung und Passwort waren da, also gab ich beides ein. Die Meldung, die daruf folgte, hätte von dem Sachbearbeiter von Visa und Mastecard sein können. Kann hier keiner mehr Deutsch?
Aber es gab auch gute Nachrichten. So las ich zum Beispiel : „**CONGRATULATIONS, YOUR EMAIL ADDRESS WON**2011 THE SUPER ENALOTTO**“ – na was für ein unerwartetes Glück!!! Und dann bot mir noch ein Herr Dr. Umbawe aus Südafrika das Geschäft meines Lebens an. Der arbeitet nämlich bei einer Bank und genau bei dieser Bank hat ein Typ ein paar Millionen Rand liegen. Jetzt ist dieser arme Mensch gestorben und es gibt keine Verwandten. Damit das Konto nicht einfach gelöscht wird und die Millionen für immer ins Nirvana verschwinden, muss Herr Umbawe die Kohle auf ein ausländisches Konto transferieren und dazu hat er ausgerechnet mich erkoren. Für den Transfer hin und zurück bekomme ich dann 20 Prozent von dem Geld, ein hübsches Sümmchen.
Da kann es mir eigentlich egal sein, wenn Visa und Mastercard irgendwo ausgesetzt sind und Paypal begrenzt wurde – ich kann meine Jacht, meinen Rolls Royce und die Hütte in Grünwald bald bar bezahlen!!!

Komische Fernbedienung

April 20, 2011

Wenn ich abends nach dem Büro nach Hause komme, schau ich meistens ein bißchen Fernsehen. Das Dumme dabei ist nur, dass die Fernbedienung nicht so will wie ich, zumindest nicht am frühen Abend. Je weiter der Abend denn fortschreitet, desto höher sind die Chancen, dass die Fernbedienung wieder funktioniert. Davor zappt sie manchmal wild durch die Gegend, schaltet um auf Videotext, meistens dann, wenn ich gerade was spannend finde. Manchmal schaltet sie auch zufällig auf das Programm, dass ich sehen will, was aber nicht heißt, dass es dann bei diesem Programm bleibt. Der Spuk geht dann bis 21 Uhr, manchmal auch länger. Erst dann gehorcht die Fernbedienung meinen Befehlen. Und meine Freundin ist auf dem Sofa fest eingeschlafen. Natürlich mit der Fernbedienung in der Hand, die ich dann mit der Behutsamkeit eines Bombenentschärfers vorsichtig aus ihrem Griff löse.

Nur zwei Buchstaben…

April 3, 2011

Manchmal ist es nur ein dahin gesagter Satz, der einem für den Rest des Tages die Laune versauen kann. Manchmal reicht aber auch nur ein einziges Wort. Ein Wort, das nicht einmal  länger ist, als eine Silbe, ein Silbe, die geradel mal aus zwei Buchstaben besteht.
Als ich heute morgen meine Freundin aus dem Auto anrief, war ich gerade auf dem Rückweg aus dem Pitztal, wo ich gerade als eine Art Incentive ein ziemlich lässiges Skiwochenende verbringen durfte. Beim „Rennen“ wurde ich zwar nur 21. von 45, aber das Wetter war super, die Kollegen nett, das Panorama atemberaubend etc. es hat einfach alles gepasst.
Am Sonntag, so gegen eins, machte ich mich auf den Rückweg. Gut gelaunt lies ich meine Freisprecheinrichtung die zuletzt gewählte Nummer wiederholen, die meiner Freundin. Nach zweimaligen tuten meldet sich eine sichtlich genervte Stimme: „Ja?“

Ich frage, was los sei?

„Nichts!“ (immer noch total genervt)

Lag es daran, dass sie arbeiten musste, während ich Skifahre? Hätte ich gleich nach dem Frühstück heimfahren sollen? Ich hatte ja angekündigt, dass ich zumindest bis mittags noch Ski fahre und mich dann auf den Nachhauseweg mache und mich melde, wenn ich los fahre. Nur ein Vollidiot hätte den bereits bezahlten Skipass verfallen lassen. Wie gesagt, das Wetter war fanatastisch.

Also, warum das genervte „Ja?“
Warum kein „Hallo Schatz“, kein „Fein, dass Du dich meldest“?
Nicht mal ein einfaches „Hallo“
Ich weiß es einfach nicht, aber wenn man zu Hause nicht mehr willkommen ist, macht der Nachhauseweg auch keinen Spaß mehr, auch bei schönem Wetter nicht…

Wenn Läusemäuse rezensieren…

Dezember 6, 2010

Neulich, auf der Suche nach einem Schuhschrank, stieß ich zufällig auf diese Kundenmeinung. Ich würde Lausmaus gerne mal kennenlerne, die ist bestimmt gans nett 🙂

Datum: 12.05.10 Von Lausmaus
(alle meine Testberichte lesen) , 45 – 54 Jahre, Weiblich
Der Schuhschrank ist eifach toll !. Den er hat einfach gans gans fiel platz für unsere schuhe. einfach genial 🙂

Nur kein Neid!

November 10, 2010

Ich habe ein ganz besonderes Haustier. Nein, es ist keine Katze und auch kein Hund. Es handelt sich auch nicht um einen Hamster oder einen Fisch. Exoten wie Chinchillas (wie schreibt man das eigentlich) oder Modetiere wie Fretchen kommen mir auch nicht ins Haus.
Na, noch immer nicht erraten, um was für ein spezielles Tierchen es sich handelt?
Es ist eine Sofamaus!
Fast jeden Abend kommt sie zu mir auf’s Sofa und schläft dort augenblicklich ein. Süß, oder?
Allerdings sind Sofamäuse nicht einfach zu halten, vor allem beim Futter sind sie sehr wählerisch, um nicht zu sagen: heikel!
Am liebsten mag meine Sofmaus Haribo in fast jeder Form. Die gängigen Sorten wie Goldbären oder Tropifrutti komm nicht soooo gut an. Brixx, Vampire und auch Colorado sind da schon besser. Bei Dickmanns kennt das Sofamäuschen kein halten. Aber auch Roland Bretzeln, Snyders Bretzl Snack (aber nur der Onion, Mustard, Honey) oder Salzstangen passen gut in das Sofamäusli.
Ansonsten ist es anspruchslos. Manchmal gnaunzt es ein bißchen rum, dann muss man es streicheln. Mehr braucht es fast nicht.
Wo man eine Sofamaus herbekommt? Sofamäuse kann man nicht kaufen! Sie suchen sich ihren Besitzer selbst. Eine gemütliche Couch und etwas Haribo kann helfen 🙂

Ausgleichende Gerechtigkeit?

Oktober 5, 2010

Neulich bekam ich in meinem Büro eine gehörigen Schrecken eingejagt. Als ich von ein Besprechung in mein Büro zurück kam (ich habe ein Einzelzimmer und wir haben tagsüber immer die Türen offen), beushcte mich meine liebe Kollegin aus der Anzeigenabteilung und fragte mich, ob ich Besuch erwartet hätte. Ein fremder Mann wäre in meinem Büro gewesen und ich sollte doch mal nachgucken, ob noch alles da ist. War es natürlich nicht.

Mein Geldbeutel war weg!!!!

Ich hab die zugegebenermaßen schlechte Angewohnheit, den Geldbeutel beim Hinsetzen aus der Gesäßtasche zu ziehen um ihn dann achtlos auf den Schreibtisch zu legen. Dann ist er für jeden (in unserer Firmengebäuse kommt man ungehindert rein) eine leichte Beute. Auch wohl für den Unbekannten, der in meinem Büro gesichtet wurde.
Das Bargeld wäre leicht zu verschmerzen, aber der Verlust der ganzen Karten, Papiere und Ausweise (ich glaub insgesamt komme ich auf 17 Stück) wäre eine einzige Katastrophe. Richtig: Wäre! Denn irgendwann kam die Kollegin grienend wieder in mein Büro und sagte, ich solle mal mit kommen. Ja, sie hatte meinen Geldbeutel in Sicherheit gebracht und mich ein paar Minuten gründlich schwitzen lassen. Natürlich bekam ich ein gründlich Belehrung darüber, dass man seinen Geldbeutel nicht so unachtsam rumliegen lässt usw.

Heute kam sie total aufgelöst aus der Mittagspause und erzählte mir, dass ihr im hiesigen Getränkemarkt das Portemonnaie geklaut wurde, mit allen Karten. Sie hatte ihn im (!) Einkaufswagen liegen und für ein paar Sekunden nicht aufgepasst. Und weg war es.

Bei solchen Gelegeheiten frag ich mich dann schon, ob es so etwas wie eine ausgleichende Gerechtigkeit gibt…

High Speed Raupe auf der A99!

September 10, 2010

Heute mittag hatte ich ein botanisches Erlebnis der Besonderen Art. Ort des Geschehens: die A99 bei München. Dort konnte ich genüsslich eine kleine, giftgrüne Raupe dabei beobachten, wie sie mit 140 Sachen über die Autobahn bretterte. Leider zeigte das Verkehrsleitsystem eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h an, sonst wäre sicher noch mehr drin gewesen.
Wie ich die winzige Raupe so gut beobachten konnte, obwohl sie so schnell war?
Ich hatte eine guten Platz. Direkt von meinem Fahrersitz aus hatte ich einen guten Blick auf den Scheibenwischer, auf dem sich die Raupe mit allen ihren 20 Gehwarzen verzweifelt festklammerte.
Als ich dann auf der Landstraße war, fuhr ich rechts ran und befreite das kleine Ding aus seine misslichen Lage. Sichtlich erleichtert kletterte sie auf den ihr zu diesem Zweck gereichten Grashalm und landete anschließend sanft auf der Wiese.
Ich flüsterte noch ein leises Servus, dann trennten sich unsere Wege. Sie in Richtung rettenden Wald, ich Richtung Büro…