Manchmal ist es nur ein dahin gesagter Satz, der einem für den Rest des Tages die Laune versauen kann. Manchmal reicht aber auch nur ein einziges Wort. Ein Wort, das nicht einmal länger ist, als eine Silbe, ein Silbe, die geradel mal aus zwei Buchstaben besteht.
Als ich heute morgen meine Freundin aus dem Auto anrief, war ich gerade auf dem Rückweg aus dem Pitztal, wo ich gerade als eine Art Incentive ein ziemlich lässiges Skiwochenende verbringen durfte. Beim “Rennen” wurde ich zwar nur 21. von 45, aber das Wetter war super, die Kollegen nett, das Panorama atemberaubend etc. es hat einfach alles gepasst.
Am Sonntag, so gegen eins, machte ich mich auf den Rückweg. Gut gelaunt lies ich meine Freisprecheinrichtung die zuletzt gewählte Nummer wiederholen, die meiner Freundin. Nach zweimaligen tuten meldet sich eine sichtlich genervte Stimme: “Ja?”
Ich frage, was los sei?
“Nichts!” (immer noch total genervt)
Lag es daran, dass sie arbeiten musste, während ich Skifahre? Hätte ich gleich nach dem Frühstück heimfahren sollen? Ich hatte ja angekündigt, dass ich zumindest bis mittags noch Ski fahre und mich dann auf den Nachhauseweg mache und mich melde, wenn ich los fahre. Nur ein Vollidiot hätte den bereits bezahlten Skipass verfallen lassen. Wie gesagt, das Wetter war fanatastisch.
Also, warum das genervte “Ja?”
Warum kein “Hallo Schatz”, kein “Fein, dass Du dich meldest”?
Nicht mal ein einfaches “Hallo”
Ich weiß es einfach nicht, aber wenn man zu Hause nicht mehr willkommen ist, macht der Nachhauseweg auch keinen Spaß mehr, auch bei schönem Wetter nicht…
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